| aktualisiert 21.06.2007 | |
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S.E.R.
Stiftung
CH Bildung /
Schulung
USA Pispiza-Program / Rosebud Sioux Indian Reservat South Dakota |
Das Rosebud Reservat liegt etwa
150 Meilen östlich von Rapid
City in Süddakota. Es gibt keine Infrastruktur,
keine Arbeitsmöglichkeiten und keine Zukunftsperspektive
für junge Erwachsene, die gezwungen sind, in die
nächste grössere Stadt zu ziehen, um Geld zu
verdienen oder um eine bessere Schulbildung zu erlangen. Dies
führt vor allem unter jungen Menschen zu Not und Verzweiflung.
Karen Swan, Lakotafrau, gründete mit Winfried Alessi-Narr das
Pispiza-Projekt. Das Pispiza Programm hilft den Leuten, sich selber zu
heilen indem sie folgende Hilfeleistungen anbieten:
Unterricht und Übersetzung der Lakota Sprache
Hilfe- und Anlaufstelle für indianische Kinder, die schwierige
Zeiten durchmachen (Kleidung, Wohnung, etc.)
Austausch von Lakota Lehren mit Menschen nicht-indianischer Herkunft
Förderung von interkulturellem Austausch mit Kindern und
Jugendlichen aus anderen Ländern
Veröffentlichung von Lakota Texten in Lakota Sprache
Erhaltung der Lakota Sprache
Aufbau von Absatzmärkten, wo Lakota Kunsthandwerk verkauft
werden kann
Unterricht der Lakota Kultur durch Teilnahme an Lakota Tipilagern
Dialog zwischen Menschen und Präriehunden (Tierreich)
Das Programm will auch eine reichende und helfende Hand in Zeiten der
Verzweiflung anbieten, damit zufriedenstellende Lösungen
für die täglichen Probleme der jungen Leute gefunden
werden können. Das Programm ist so konzipiert, dass es die
ganze Familie der Kinder und Jugendlichen in den Heilungsprozess mit
einbezieht.